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Dienstag, 1. Juli |
Auf dem Hospizio San GottardoWas mit einem leichten Regen am Morgen begann, wuchs sich im Verlaufe des Morgens zu einem ordentlichen Sturm aus: Es schüttete in Strömen und der Wind bliess uns knallhart ins Gesicht - ein wahrhaftiger Test unserer Ausrüstung. Fazit: Ein atmungaktiver Regenschutz hält zwar die Kälte des Windes draussen (sehr gut) die Nässe reicht aber bis auf die Unterhose (nicht so gut). Der 100% wasserdichte Rucksack von Deuter (O-Ton Verkäufer) ist leider nicht ganz soo dicht (naja)... Es reicht aber doch, ein paar Kleidungsstücke so trocken zu halten, damit ich sie anziehen kann. Doch wir geben nicht auf und kämpfen uns auf das Hospizio - in nur 2.5 Stunden (gemäss Wegweiser wären es zirka drei). Einfach so zur virtuellen Illustration (da meine Digicam definitiv nicht wasserfest ist): Sogar ein Kuhherde ist unter der Strassenbrücke untergestanden! Endlich im Passhotel angekommen, geniessen wir die "Gipfelatmosphäre" und verbringen den Nachmittag mit der Kunst des Wäsche aufhängens im kleinen Hotelzimmer, mit Lesen und Siedler spielen. Das Kartenspiel für 2 ist wirklich der Plausch (Merci, Reto!). Auch wenn die Herberge auf über 2000müNN steht, schlägt die Übernachtung nur mit Fr.110.- zu Buche (inkl. Frühstück). Einziger Wermutstropfen: Die Swiss Army organisiert gerade einen Besuchstag für den morgigen Tag; es grünt so grün... |
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