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Über den San Salvatore nach Tesserete

Nach dem guten Start mit einem herrlichen Blick über ganz Morcote geht es steil bergauf zum San Salvatore. Eine nicht enden wollende Treppe führt auf das Hochplateau von Carona - von gut 270 auf über 810müNN, das ist doch eine reife Leistung! Das Höhenprofil auf dem GPS sieht auch ganz ansprechend aus.

Die Aussicht vom San Salvatore ist einfach überwältigend. Leider ist die Sicht durch Dunst derart getrübt, dass die Fotos nur unzulänglich den Beweis antreten können. An die Gelenke denkend besteigen wir das Standseilbähnchen, welches uns in die Tiefe nach Lugano-Paradiso fährt.

Im Strandbad gönnen wir uns ein erfrischendes Bad, welches uns motiviert, bis Tesserete weiter zu wandern. Es ist doch schon drei Uhr nachmittags! Andi steigt hier in den Zug und reist wieder zurück nach Winterthur. Sicherheitshalber erkundigen wir uns vorgängig per Telefon, ob in noch Zimmer frei sind.

Claudia und Jürg kämpfen sich nach Tesserete durch; die letzte halbe Stunde quälen wir uns in dieses Dorf. Immer wieder glauben wir, im Kreise zu gehen, weil wir lange keine Wegweiser sehen und die Wege sehr verschlungen sind.

Doch unser GPS belehrt uns eines besseren: Wir sind immer auf Track Richtung Tesserete. Auch in dieser Nacht sollten wir lernen, wie gut sich die Füsse regenerieren können...

Das renovierte Jugendstil-Hotel "Tesserete" nimmt uns für Fr. 130.- auf. Nur wenige Gäste sind anwesend; der grosse Speisesaal lässt jedoch vermuten, dass zur Sommersaison viele Wanderer hier Halt machen.


 

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